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Aller guten Dinge sind vier
Die 1860-Turnerinnen sind überaus erfolgreich in das
Wettkampfjahr 2011 gestartet.
Es begann mit der Bezirksmeisterschaft der Schulen im
Gerätturnen in Lübbecke, wo Anny Clipsham, Mia Heidemann, Marlene Hüls, Leonie
Klüber, Lena Nieweler, Leonie Schwarz und Franka Witte für das Grabbe-Gymnasium
an den Start gingen.
Und erwartungsgemäß gewannen. Damit war die Qualifikation
für das Landesfinale am 10. Februar 2011 in der Landesturnschule Oberwerries
geschafft. Auch hier ließen die genannten 1860-Turnerinnen der Konkurrenz keine
Chance und lösten mit einem Start-Ziel-Sieg souverän die Fahrkarte zum
Bundesfinale in Berlin.
Parallel zu den beiden Schulwettkämpfen mussten sich die
1860-Turnerinnen auf die Gauliga vorbereiten, die am 5. Februar 2011 begann.
Hier starteten folgende Mannschaften:
Altersklasse 1999-2001: Sophie Gurcke, Mia Heidemann,
Marleen-Sophie Liesegang, Leonie Schwarz, Joelina-Alessa Steinchen und Felice
Wehmeier.
Altersklasse 1998 und älter: Anny Clipsham, Marlene Hüls,
Lena Nieweler, Jasmin Schröder, Katrin Stricker und Franka Witte.
Beide Mannschaften zeigten im bisherigen Verlauf gute
Leistungen, so dass sie nach zwei Wettkämpfen jeweils auf dem 4. Platz liegen
und beim abschließenden 3. Wettkampf am 27. März 2011 in Brake alle Chancen auf
einen Treppchenplatz haben.
Bleibt noch Nadine Jarosch, die sich seit Jahresbeginn zielstrebig
auf die Qualifikation für die Europameisterschaften vorbereitet, die vom 4. bis
10. April in Berlin stattfinden. Zu dieser Vorbereitung gehört auch ein
internationaler Wettkampf
In Heerenveen/Holland, wo sie am 20. Februar 2011 zusammen
mit fünf weiteren Turnerinnen des deutschen WM-Kaders unter den Augen von
Cheftrainerin Ulla Koch ihre Form überprüfte.
Das gelang an drei Geräten schon recht erfolgreich, wobei
sie vor allem am Boden mit ihrer neu choreographierten Übung punkten konnte.
Die Wertung von 13.600 ist international beachtlich, was auch für ihren neuen
Sprung gilt, für den sie 13.000 erhielt. Auch die Barrenübung turnte sie durch,
zeigte dabei aber noch nicht ihren vorgesehenen Abgang – einen Doppelsalto mit
ganzer Schraube. Daher bekam sie nur 11,500 Punkte. War bis hierhin alles nach
Plan gelaufen, so musste Nadine am letzten Gerät, dem Balken, leider zwei
Absteiger in Kauf nehmen, so dass die Enttäuschung groß war. Denn ohne dieses
Missgeschick hätte sie auch hier eine 13ner-Wertung turnen können. Insgesamt
hat dieser Wettkampf Aber gezeigt, dass Nadine mit den etablierten Turnerinnen
des WM-Kaders mit Ausnahme des Stufenbarrens schon jetzt auf Augenhöhe ist und
zuversichtlich in die EM-Qualifikation am kommenden Wochenende in Nördlingen
bei Augsburg gehen kann.
Unsere guten Wünsche begleiten sie.
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